Wednesday, December 15, 2004

After Jamaica Outreach December 2004 ~~~ Nach dem Jamaika Outreach Dezember 2004

Newsletter Hallo liebe Freunde             Dezember 2004

Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht und Ihr die Weihnachtszeit geniesst!

Bei mir ist es nun fast schon wieder 2 Wochen her, seit die DTS geendet hat.Gott hatte uns in einer Gebetszeit aufs Herz gelegt, auf eine Insel zugehen, die von Hurrikan Ivan betroffen ist. (Falls ihr ueber dieVorgeschichte keinen Rundbrief erhalten habt, dann meldet Euch bitte beimir: jutta.meyer@mercyships.org). Nach langem Hin und Her, hat ER unsschliesslich eine Tuer nach Jamaika geoeffnet.
Unser Hauptziel war, die Jugend mit einer Mission (JMEM) Base wiederaufzubauen, aber auch den Menschen die herum wohnen zu helfen.Als wir auf der Mandeville JMEM Base ankamen, bot sich uns ein Bild von: Bleche (werden in Jamaika als Daecher benutzt), die auf den mindestens 1Meter hohen Wiesen lagen oder in den Baeumen hingen; entwurzelte Baueme ....    Haeuser die nur noch teilweise oder kein Dach mehr hatten; Stuehle,Sofas, Schraenke vom Regen durchgeweicht, alles nass, feucht und klamm;    Buecher schimmlig und zusammengeklebt; die Luft modrig und stickig. Ein Zimmer das nicht mehr vorhanden war, weil durch die Wucht des Hurrikansdie Mauern eingerissen wurde.  
Von dem „Great House" konnten wir nur erahnen wie schoen es einmalgewesen sein musste: Fenster , Fensterlaeden  und Aussenfassaden zerstoert.Unsere Arbeit fing damit an, alle Gegenstaende (Moebel, Kleidung...) dienicht mehr zu gebrauchen waren auf einen grossen Muehlhaufen (wird von ihnengenannt: Hell Holl) zu werfen. Man kann sich das wie bei einer Entruempelungvorstellen. Dinge die noch zu gebrauchen waren (was nicht gerade viel war)wurden gereinigt. Waende, Boeden, Schraenke, Geschirr... wurden geschrubbtund saubergemacht. Daecher wurden gedeckt, ein Haus gebaut, ein Wassertankgereinigt, Wiesen gemaeht, .......

Das wichtigste an unserer Arbeit aber war, dass wir Frauen mit Kindern(eigene und adoptierte) und einem Ehepaar die auf der Base arbeiten, dienendurften. Gott hat uns in einer maechtigen Art und Weise gebraucht, dass Frauen, Maenner, Teenies und Kinder das Trauma das der Hurrikan hinterlassenhat, zu heilen. Zu verarbeiten, dass sie Gegenstaende, die ihnen wichtigwaren verloren haben. Sie oeffneten ihr Herz und teilten ihre Angst, Sorgeund Not mit uns. Nur ihr Leben war geblieben, wie bei Hiob. Wenn ich darandenke, dann weiss ich, dass das Schaetze sind, die im Reich Gottes wiedergefunden werden. Wir haben auch in Kirchen, in einem Waisenhaus und Altenheim gedient.

Obwohl wir als Mitarbeiter und Leiter der Gruppe voll mitgearbeitet haben,war meine Hauptaufgabe mehr, mich auf die Studenten zu konzentrieren. Wenn ich an diese jungen Leute denke, bin ich wirklich begeistert. Es ist ein Privileg fuer mich, dass Gott mich benutzt hat (und auch fuer dienaechste Schule benutzten wird) um in das Leben dieser Menschenreinzusprechen. Sie zu leiten und ihnen Hilfestellung zu geben. Zu sehen,wie Gott sie veraendert und sie im Glauben wachsen. Ihr Ziel war es, Menschen zu dienen. Sie hatten eine Liebe fuer Menschen dienur von Jesus kommen kann. Unser Motto war: Jeden Menschen als „kleine Jesuse" zu sehen und ihnen zu dienen. Wir wollten in allem was wir tun Gottdie Ehre geben.
Unser Ziel war es, IHN zu verherrlichen mit unseren Wortenund Taten. Das hat mich echt begeistert und auch gepraegt.Gott hat mir noch tiefer seine Liebe offenbart. Dass ich zu IHM gehoere undnichts das aendern kann. Er mich veraendert, Momente mehr zu geniessen. Einfach im „Heute" zu leben. Auch wie wichtig es ist sich in Menschen zu investieren. Weil das Fruechtesind die bleiben. Wir koennen nichts von dem mitnehmen was Gott uns hierauf Erden geschenkt hat und uns wichtig ist. Ich wuensche mir fuer uns alle, dass wir erkennen, dass es nicht um unsgeht. Es geht darum Menschen zu dienen und in allem was wir tun, Gott dieEhre zu geben. Danke fuer alle Eure Unterstuetzung in den unterschiedlichsten Bereichen!

Ich wuensche Euch erholsame Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr 2005!

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