Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht!
Dieser Freundesbrief hat das Thema: Veränderung
Als Peter aus dem Boot stieg fragte er nicht: „Herr, verspreche mir, dass ich nicht sinken werde" – er fragte nach einem Befehl: „Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!" Matthäus 14, 22-33
Wie ihr alle wisst, hat Mercy Ships die Caribbean Mercy erstmal aus dem Verkehr gezogen.
Mit diesem Schritt kam für alle eine Veränderung. Wir hatten alle keine Plan B. Was ich persönlich mit dem Wort >Veränderung< verbinde ist Wachstum und Furcht. Veränderung ist meistens ein Schritt ins Ungewisse, egal ob wir es planen können oder nicht. Mit Veränderung kommt immer etwas Neues, etwas Ungewohntes, wir wissen nicht so genau was kommt. Für mich ist Veränderung aber auch gleichzeitig verbunden mit Aufregung und Furcht. Gott benutzt Veränderung, um mich näher zu ihm zu bringen und zu wachsen. Furcht kann manchmal im Weg stehen. Die Frage ist dann: Steige ich aus dem Boot aus oder bleibe ich sitzen.
Bei mir steht auch eine Veränderung an: Ich werde mich auf den Weg nach Florida machen um dort auf eine Englisch Schule zu gehen. Die Schule bietet einen Kurs an, da unterrichtet ein Lehrer einen Schüler. Somit kann ich alle meine Fragen loswerden, die ich in Grammatik habe. Ich plane ungefähr 3 Monate auf diese Schule zu gehen.
Mercy Ship hat mich für diese Zeit freigestellt, somit können die Finanzen weiterhin über das Büro Deutschland eingehen.
Bereiche in denen ich gedient habe mit Mercy Ships:
Auf der Caribbean Mercy:
1. Tours
2. Dinning room
3. Kindermädchen für Zwillinge: Jan und Jana (31/2 Jahre alt), Ken (2 Jahre alt)
4. Outreach / Einsatz mit der Caribbean Mercy in Honduras, Trujillo für 3-4 Monate
5. Zwei Wochen im Krankenhauszelt, in Vor– und Nachbereitung für Augenoperationen
6. Jüngerschaftsschule (DTS) mit 12 Studenten; Outreach in Jamaika
7. Fast 6 Monate Krankenschwester für die ganze CBM Mannschaft
(Packen um die CBM zu verlassen, was sehr schwer war)
Im Mercy Ships Zentrum in Texas:
1. Gesundheitswesen und Lagerhaus
Herausfordernd waren alle Bereiche in denen ich gearbeitet habe. Aber ich glaube, am meisten gefallen hat mir die Zeit, als ich als DTS-Staff gearbeitet habe. Die Motivation und Hingabe der jungen Leute hat mich echt begeistert. Das enge Zusammenleben auf dem Schiff war immer wieder neu herausgefordert, ich denke, dass es mich charakterlich verändert hat.
In 18 Monaten habe ich in 3 verschiedenen Kabinen gewohnt: Kabine 214, 218, 251
Man lernt Flexibilität und mit wenig Gepäck zu reisen ;-)
Länder die ich mit Mercy Ships bereist habe: Honduras, Jamaika. Kinder haben in beiden Orten mein Herz erobert!
Natürlich hatte ich auch in vielen anderen Bereichen Spaß in denen ich involviert war:
Tanzteam, Evangelisation, Lobpreis leiten, Lehren und unterrichten, Handwerkliche Tätigkeiten, Gefängnisbesuche, Besuche in Kinderheimen und Altersheime…….
Danke für alle Gebetsunterstützung! Danke für alle finanziellen Gaben! Ihr seid Teil meiner Arbeit mit Mercy Ships.
Liebe Grüße
Eure Jutta
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